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Die Wayback Machine und 301 redirects

Die Wayback machine von archive.org sammelt Shapshots von Websites überall auf der Welt. Sowohl automatisch, aber optional auch durch manuellen Aufruf. Wenn jedoch zu irgendeinem Zeitpunkt eine permanente Weiterleitung (301 redirect) eingerichtet war, die später entfernt oder geändert wurde, ist man relativ „gearscht“.

Die Wayback – machine cached diese Redirects nämlich (korrekterweise) ebenso wie ein Browser. D.H. von nun an werden Snapshots nur noch von dem ursprünglichen Ziel gemacht.

Es gibt aber eine Möglichkeit, den 301 Cache zu löschen und die Wayback machine zu „zwingen“, die neue Adresse zu verwenden, indem man manuell die Seite neu speichert:
https://web.archive.org/save/[ADRESSE]

beispielsweise:

https://web.archive.org/save/http://blathering.de

Et voílà: Von nun an ist wieder alles im Lot 🙂

[Titelbild: CC-BY-NC-ND © David Baldingerhttp://www.dbaldinger.com/opinion_cartoons/second_page/wayback.html]

 

Proxy-Probleme mittels Fiddler umgehen

Wer in einem Unternehmen arbeitet, dass eine Proxy-Authentifizierung verwendet (also die Eingabe eines Passworts zum Surfen erfordert) kennt das Problem: Einige Die meisten Anwendungen mögen keine Proxies mit Passwortabfrage. Eine dieser Anwendungen ist Visual Studio, dass an vielen verschiedenen Stellen Fehler schmeißt.

Man kann diese Fehler durch verschidene Workarounds beheben, aber im Grunde sind sie alle PITA.

Wenn man dann auch noch selbst Anwendungen entwickelt, welche Online-Zugriff benötigt, ist man ziemlich gearscht.

Nach einer langen Recherche und viel herumprobieren habe ich nun eine Lösung mittels Fiddler gefunden. Wer (Online-)Software entwickelt, hat es oftmals ohnehin bereits installiert.

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Gestern war der Tag, an dem sie die Smart TVs getötet haben

Es war ein schleichender Tod. Und die Werbeindustrie hat ihn auf dem Gewissen.

Aber der Reihe nach:
2013 habe ich mir das Topmodel von Samsung gekauft: Einen ES8090 in 46 Zoll für stolze 1.400€. Deutlich teurer als der Durchschnitt, aber ich hatte sehr gute Gründe dafür. Zum einen hatte ich zu diesem Zeitpunkt das Geld. Was nicht häufig vorkommt. Sinnvoll wäre es gewesen, das Geld anzulegen. Habe mich aber eben anders entschieden. 🙂  Zweitens war das Gerät Testsieger in so ziemlich allen Vergleichen, die es so gibt. Der Fernseher hatte 3D, war Smart und zukunftssicher. Vor allem letzteres interessierte mich. Chip schrieb dazu unter der Überschrift „Der zukunftssichere TV – Hardware-Upgrade möglich“ :

An der Rückseite des Fernsehergehäuses findet sich die Möglichkeit, über ein Steckmodul ein so genanntes „Evolution Kit“ an das TV-Gerät anzuschließen. Es soll eine Hardware-Nachrüstung mit zusätzlicher CPU, GPU oder Arbeitsspeicher erlauben, damit auch in Zukunft ausreichend Rechen- und Grafikpower für künftige, rechenintensivere „Smart-Funktionen“ bereitsteht.

Der teurere Preis ließ sich also damit vertreten, dass dafür der Fernseher ja länger zu gebrauchen war. Neue Features konnten einfach nachgerüstet werden, zumal das Bild gestochen scharf war: Ein neues Display war nicht notwendig und bei 46 Zoll machen höhere Auflösungen (4K) auch heute kaum Sinn.

Alles gut soweit also. Desweiteren gibt es Sprach- und Gestensteuerung und eine eingebaute Kamera. Gemütlich auf dem Sofa Videokonferenzen? Perfekt!

Die Ernüchterung erfolgte aber recht schnell: Sprachsteuerung war nur begrenzt brauchbar, die Gestensteuerung erkannte eigentlich auch nichts so wie sie sollte. Und wehe, man bohrte in der Nase: DANN allerdings wurde sie aktiv und blendete einen großen Mauszeiger vor den Film. (Natürlich bohre ich nie in der Nase, das war nur ein Beispiel 🙂 )
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Usability und mieses Webdesign – Wenn selbst die Großen versagen

Heute war es soweit: Der USB-Stick, der meinen Raspberry Pi mit der HomeMatic verbindet hat seinen Geist aufgegeben. Nach etwas Recherche kam ich zu der Erkenntnis, dass das wohl nicht so selten vorkommt. Aber kein Problem: Ist ja Amazon, da gabs eigentlich nie ein Problem mit der Garantie.

Schritt 1:

Also direkt den Artikel unter meinen Bestellungen gesucht:

step1bestellung

Schritt 2:

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Synology Surveillance Station mit einem einfachen Shell-Script automatisieren

Ich besitze eine Synology Diskstation, die unter anderem eine „Surveillance Station“ anbietet, mit der lokale LAN- (oder WLAN-) Kameras zur Überwachung genutzt werden. Wird eine Bewegung erkannt, so erhalte ich eine E-Mail. Man kann verschiedene Zeitpläne einstellen zu welchen Zeiten die Alarmierung erfolgen soll.

Aber so wirklich hat mich das nie zufrieden gestellt. Ich bin eben nicht immer zur gleichen Zeit zu Hause. Mal arbeite ich länger, mal kürzer, mal habe ich frei. Und wenn ich zu Hause bin, soll die Kamera deaktiviert sein. Und ich möchte das nicht manuell jedes Mal einstellen müssen.

Also habe ich mich entschieden, mein Smartphone in die Aktivierung mit einzubeziehen. Wie die meisten heutzutage, trage ich mein Smartphone eigentlich ständig bei mir. Was liegt also näher, als das Handy zu nutzen? Ist das Telefon zu Hause, bin ich es auch, und somit braucht die Kamera keine Bewegungen aufzeichnen. Umgekehrt: Ist das Handy nicht im Haus, bin ich es wohl auch nicht: Die Bewegungserkennung sollte „scharf geschaltet“ werden.

Erfreulicherweise bietet die Synology eine Web-Api, mit der die Aktivierung und Deaktivierung erfolgen kann. Das Script hierzu war überraschend simpel.

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